Dienstag, 3. Januar 2012

White Christmas

... damit niemand enttäuscht ist und womöglich noch neidisch wird: wir hatten auch keinen Schnee zu Weihnachten, weiß bezog sich auf den Sandstrand.

Selbst unter Palmen wir nicht mit Weihnachtsdekoration gespart.

Den Vorweihnachtstag haben Matti und ich genutzt um seine schlimmen Erinnerungen an die deutsche Kälte zu kurieren :). Eigentlich wollten wir nach Almería fahren, die Busgesellschaft war damit aber nicht so einverstanden, also haben wir die Zeit für einen spontanen Strandtrip nach Nerja genutzt. Viel zu erzählen gibt es nicht, beim am Strand rumsitzen und sich-sonnen passiert nun einmal nicht so viel. Die Bilder will ich euch trotzdem nicht vorenthalten, dann könnt ihr euch schon mal auf den Sommer freuen.

Es war einmal ein wunderschöner Strand...
...und ein Seefahrer machte sich auf, ihn zu finden,...
... doch die Klippen waren so schroff, das sein Boot zerschellte,
...und er fand den schnellen Tod.
Glücklicherweise hatte die Wasserpolizei von dem Unglück gehört und war sofort zur Stelle!
"Wo bleibt denn dieser verkiffte Sanitäter schon wieder?"

Der Sanitäter hatte unterdessen zur Beruhigung noch was geraucht...
... und dabei völlig die Schwimmärmel vergessen, sodass jede Hilfe zu spät kam.
ENDE

 Der arme Seefahrer war leider nicht der Einzige, der an diesem Tag Pech hatte. Der letzte Bus nach Granada ging um 10 nach 8, nur wollte Matti lieber den Weihnachtsumzug fotografieren, der um 8 begann und so fuhr der Bus uns quasi vor der Nase weg. Frau kriegt Nervenzusammenbruch, Mann schlägt vor im Hotel zu schlafen, Frau steht kurz vor nem Ohnmachtsanfall, sie hat ja nicht mal ne Zahnbürste dabei. Einiges Gemeckere später, entschlossen wir uns, es wäre vielleicht die bessere Idee einfach mal im Busbahnhof nachzufragen und dann nach Malaga weiterzufahren und von dort aus zurück nach Granada. Glücklicherweise war der Bus aber noch nicht lange weg und so verfrachtete und der Busbahnhofangestellte kurzerhand in ein Taxi und wir rasten dem Bus hinterher. 30 Euro ärmer aber wieder einmal klüger saßen wir eine halbe Stunde später dann zufrieden und wohlbehalten im Bus nachhause.


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